Instrumentenflug-Berechtigung

Instrument Flight Rules

Flüge nach Instrumentenflugregeln können zu großen Teilen ohne Sicht nach außen durchgeführt werden. Für Start und zur Landung muss die Landepiste aber jedenfalls sichtbar sein.

IFR

IR Classik

Competency based IR (CB-IR)

Enroute IR (EIR)

Mit der klassischen IR- Berechtigung erwirbts Du ein uneingeschränktes Instrumentenflug- Rating, wie es für Berufspiloten gefordert wird.

Ausbildungsumfang: 50 Stunden praktische Flugausbildung, 150 Stunden Theorieausbildung, davon 15 Stunden als Anwesenheits- Unterricht, 135 Stunden als assistierter Fernlehrgang. (kein "computer based training"!)

Voraussetzung: PPL(A), CPL(A) oder ATPL(A), mindestens 50 Stunden Flugerfahrung auf Überlandflügen als PIC, Nachtflugberechtigung vor Beginn der praktischen Ausbildung.  

Mit der CB-IR- Berechtigung erwirbts Du ein Instrumentenflug- Rating mit denselben Rechten, wie mit der Classik- IR Ausbildung. Allerdings ist der Ausbildungsumfang auf das erforderliche Maß für Privatpiloten reduziert und daher ganz besonders für Inhaber einer PPL(A) die Beste Wahl.

Ausbildungsumfang: 40 Stunden praktische Flugausbildung, 80 Stunden Theorieausbildung, davon 8 Stunden als Anwesenheits- Unterricht, 72 Stunden als assistierter Fernlehrgang. (kein "computer based training"!)

Voraussetzung: PPL(A), mindestens 50 Stunden Flugerfahrung auf Überlandflügen als PIC, Nachtflugberechtigung wird empfohlen, ist aber nicht Bedingung.  

Mit der Enroute- IR- Berechtigung erwirbts Du das Privileg, Reiseflüge nach Instrumentenflugregeln durchzuführen. Dabei sind auch Flüge ohne Sicht nach außen, also in Wolken, möglich. Für Start und Landung müssen allerdings Sichtflugbedingungen herrschen, da diese Teile eines Fluges nur nach Sichtflugreglen durchgeführt werden dürfen.

Diese Ausbildung ist für PPL(A) Inhaber interessant, die noch nicht über ausreichend Flugpraxis für die Zulassung zur Ausbildung eines Classik-IR oder CB-IR haben oder noch nicht sicher sind, ob sie diese Berechtigung überhaupt anstreben werden.

Ausbildungsumfang: 15 Stunden praktische Flugausbildung, 80 Stunden Theorieausbildung, davon 8 Stunden als Anwesenheits- Unterricht, 72 Stunden als assistierter Fernlehrgang. (kein "computer based training"!)

Voraussetzung: PPL(A), CPL(A) oder ATPL(A), mindestens 20 Stunden Flugerfahrung auf Überlandflügen als PIC, Nachtflugberechtigung wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung.  

  • Uwe Schmid

    Ende September 2014 habe ich mich bei einem Besuch in Innsbruck als Flugschüler für die CB-IR Ausbildung beim Flugsportzentrum Tirol angemeldet.
    Ich war der erste Anwärter für dieses Rating.
    Die

    Fernlerngangs Unterlagen für den Theorieteil hatte ich von CAT Worms erhalten. Zuerst habe ich mich auf die Theorie gestürzt, denn das wollte ich erstmal hinter mich bringen. Anfang Januar war ich dann soweit, die ersten 5 Fächer sollten in Wien geschrieben werden. Zuvor habe ich noch einen Abstecher nach Innsbruck gemacht um mit Max Hirn und Stefan Walch diverse Unsicherheiten und Fragen zu erörtern und damit auch den erforderlichen Nahunterricht zu absolvieren. Die Prüfung erfolgte am Tag darauf mit Erfolg.
    Den 2. Teil habe ich am 25.2. abgeschlossen. Als Eigner einer Rockwell 114B konnte ich nach Absprache mit der Flugschule einen Teil der praktischen Ausbildung auf meiner Maschine mit einem IR-Lehrer meiner Wahl durchführen. Mit genau 29:00 Stunden kam ich dann zum 17.4. wieder

    nach Innsbruck um nun den letzten Teil der Ausbildung mit der OE-DAR zu beenden. Die erste Stunde war nicht sonderlich erfolgreich, lag es doch vor allem daran das ich eine DA40 noch nie vorher geflogen bin und auch das G1000 nicht kannte. Am meisten hatte ich aber zu Anfangs mit dem nicht lenkbaren Bugrad zu kämpfen. Mit Klaus Meschick hatte ich  nicht nur einen strengen und

    ziel-orientierten Lehrer sondern auch eine Person der mich in den 12 Stunden, die wir gemeinsam auf der DAR verbracht haben, mir den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben konnte, gefunden. Den Feinschliff habe ich definitiv Ihm zu verdanken. Seine selbst erstellten Approaches sind besonders hervorzuheben - und demnach war ich bestens auf die Prüfung vorbereitet, welche ich dann auch beim ersten Anlauf am 29.04 bestanden hatte.

    Innsbruck ist ein anspruchsvoller Platz - für uns - die wir aus dem Flachland kommen, und mein grösster Respekt gilt insbesondere auch den Lotsen, welche alle gar einen fantastischen Job machen, bei dem regen Mischverkehr. Ein Kollege aus Berlin sagte mir noch zu Anfangs der Ausbildung, "wenn du es in Innsbruck kannst, dann kannst du es fast überall".

    Rückblickend gilt mein Dank an das Flugsportzentrum Tirol, insbesondere an Stefan Walch und Klaus Meschick, die immer alles so perfekt organisiert haben und immer für mich da waren. Meine Verbundenheit zu dem Club wird daher immer bestehen und sicherlich werde ich bei Zeiten wiedermal bei Euch vorbeischauen.

    Vielen Dank - es hätte nicht besser sein können!

    Uwe Schmid
    Musiker